Richard Gutjahr macht es schon lange, nun kann es jedermann ganz einfach auch tun: sich ein Start- und Ende-Bild für Snapchat-Storys erstellen. Dank der neuen Memories-Funktion ist das ganz einfach. Hier ein paar Tipps und Tricks dazu.

Viele Snapchat-User haben sich lange Zeit gefragt, wie Journalist und Influencer Richard Gutjahr die Bilder am Anfang und Ende seiner Snapchat-Storys postet, da Snapchat doch keine Speicherfunktion hatte und Drittanbieter, die dieses Manko umgehen, verboten sind. Irgendwann lieferte er die Auflösung: Gutjahr hat sich die Bilder erstellt und in einem kleinen Buch immer dabei, wenn er unterwegs ist. Wenn er eines der Bilder braucht, fotografiert er es einfach ab. Gute Idee, aber wohl nur wirklich empfehlenswert, wenn Snapchat mehr ist, als ein Hobby. Oder wer würde schon gern jeden Tag ein Buch mit sich herumschleppen? Dank der neuen Memories-Funktion kann nun aber jedermann solche Bilder erstellen und abspeichern. Und so kann es gehen:

So habe ich meine Start- und Ende-Bilder erstellt

Hier möchte ich ein paar kleine Tipps und Tricks liefern, wie ihr ebenso solche Bilder erstellen könnt. Bei der Auflösung der Bilder habe ich mich daran orientiert, wie groß die Snapchat-Storys sind, die ich mir früher auf dem Handy abgespeichert habe: 1080x1920 Pixel. Ein Bild dieser Größe kann nun also nach Herzenslust gestaltet werden. Da das recht große Bild am Ende nur auf einem vergleichsweise kleinen Handy- beziehungsweise Smartphone-Bildschirm zu sehen ist, muss die Schrift recht groß gewählt werden, um lesbar zu sein. Ich habe die Schriftgrößen 50 und 45 gewählt. Sie wirken dann bei Snapchat weder besonders groß, noch sehr klein.

Da gerade der Start-Bildschirm der Story nicht zu lange zu sehen sein sollte, damit die User nicht sofort abspringen, habe ich dort nur wenig Text untergebracht: Mein Snapcode, ein kurzer Satz - das soll reichen. Das Start-Bild kann damit nur vier oder fünf Sekunden zu sehen sein und dennoch vollständig gelesen werden. Beim Ende-Bild habe ich es etwas anders gehalten: Dort habe ich - vor dem gleichen verschwommenen Bild von mir wie beim Start-Bild - meine Kontaktdaten auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Xing und Instagram angegeben. So können User, denen meine Storys gefallen, mir überall folgen beziehungsweise meine Website besuchen. Dieses Bild lasse ich immer zehn Sekunden stehen, damit genug Zeit zum Lesen und für einen Screenshot bleibt.

Wie die Bilder gestaltet werden und für welche Anlässe man welche erstellt, ist natürlich jedem selbst überlassen. Richard Gutjahr beispielsweise hat auch ein "Fast Forward"-Bild für Fälle, in denen er in seiner Story eine gewisse Zeit überspringt, wenn er also beispielsweise am Vormittag snapt und dann erst wieder am Abend seine Geschichte fortsetzt. Das ist sicher sinnvoll, ich habe davon aber dennoch (bislang) abgesehen.

Wie benutzt man die Bilder in Snapchat?

Nun hat man seine Bilder erstellt, muss sie aber noch irgendwie in die Snapchat-App bekommen. Ich habe sie mir auf das Handy geladen und dann Snapchat geöffnet. Über die Memories-Funktion habe ich die Bilder schließlich genutzt, um nur mit ihnen eine Story zu erstellen. Diese habe ich abgespeichert und dann gleich wieder entfernt, damit meine Follower nicht damit genervt werden.

Nun liegen die Bilder abgespeichert unter "Memories" und ich kann sie immer wieder verwenden. Wichtig: Wenn man eines der Bilder auswählt und in dem Bildschirm ist, in dem man es bearbeiten könnte (unten ist u.a. der kleine Stift zu sehen), kann man das Bild auch lange anklicken. Dann öffnet es sich in einem Modus, in dem man einstellen kann, wie lange das Bild angezeigt werden soll. Über den "Fertig"-Knopf am oberen Bildschirmrand wird die Einstellung gespeichert und dann immer verwendet, wenn man das Bild in eine Story integriert.

Nutzt man die Bilder so, füllen sie natürlich nicht wie bei Richard Gutjahr den gesamten Bildschirm aus, sondern sind mit dem Rahmen hinterlegt, der bei Snapchat anzeigt, dass das Bild nicht aktuell ist. Da der Rahmen aber sehr dezent gehalten ist, ist das verkraftbar, finde ich. Dafür muss man nicht ständig ein Büchlein mit sich herumschleppen, wenn man eine Snapchat-Story erstellen möchte.

Meine sozialen Profile

Wo ich überall im Social Web zu finden bin, steht übrigens hier: Social Networks. 

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