Ehre, Familienbande, Männerfreundschaft, Unterdrückung von Völkern und das Verhältnis von Herr zu Knecht. Viele große Themen werden im aktuellen Kinofilm „Der Adler der neunten Legion“ gestreift. Trotzdem ist das neue Werk von Regisseur Kevin Macdonald ein zu beliebiger Historien-Actionschinken geworden. Schade, zeigte sich Macdonald bisher doch für großes Kino verantwortlich.

Wer ist Salt? Diese Frage prangt auf dem Kinoplakat zum neuen Angelina-Jolie-Actionkracher. Und tatsächlich stellt sich der Zuschauer die Frage nahezu während der gesamten 100 Minuten Spieldauer. Regisseur Phillip Noyce schafft es, einen spannenden Film zu drehen, der neben vielen spektakulären Actionsequenzen mit einigen Wendungen aufwarten kann - und mit einer glänzenden Hauptdarstellerin.

John „Hannibal“ Smith zähmt zwei wilde Rottweiler, B.A. Baracus verprügelt einen Haufen zwielichtiger Mexikaner um seinen geliebten Van zurückzubekommen und Faceman Peck schwebt in Lebensgefahr, weil er mal wieder einer hübschen Frau schöne Augen machen musste. Der erste A-Team-Kinofilm startet furios – auch ohne die Darsteller der Fernsehserie.

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